Juni 1985 kein normaler Tag werden würde, merkten um zehn Uhr morgens die Bauarbeiter auf der Berliner Seite, die hier die Straße ausbesserten: US-Agenten nahmen die Brücke in Beschlag und schickten die Arbeiter – „Wat is’n hier los?“ – ohne Erklärung nach Hause. In der ersten saß Richard Burt, der künftige US-Botschafter in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn, in der zweiten, einem goldenen Modell, ließ sich der Ost-Berliner Anwalt Wolfgang Vogel von seiner Frau zum Ort des Geschehens chauffieren. Sie finden „Weltgeschichte“ auch auf Facebook. Ihren Namen verdankt die Straßenbrücke dem in der Nähe gelegenen ehemaligen Gut Klein Glienicke, an dessen Stelle heute das Schloss Glienicke liegt. Die Ost-Spione waren am frühen Morgen des 11. Februar 1962 wurden hier die Spione Rudolf Iwanowitsch Abel und Francis Gary Powers ausgetauscht. Schon früh wird er Agent des Geheimdienstes. Juni 1985 erlebte er wie in Trance: „Meine Habseligkeiten waren alle in einer Umhängetasche. Hochrangige Agenten wurden dort zwischen Ost und West ausgetauscht. Von der Brücke aus kann man ganz hervorragend auf Schloss Babelsberg schauen und man sieht auch zur anderen Seite die Heilandskirche am Port zu Sacrow. Auf der Havelbrücke zwischen Berlin und Potsdam trafen im Juni 1985 Geheimdienstler aus Ost und West bei einer geheimen Großaktion aufeinander. Juni 1985 nicht anwesend war, den Bürgerrechtler Anatoli Schtscharanski. Auf der Brücke war Fätkenheuer dann sehr aufgeregt. Bekannt und berühmt wurde die Brücke durch Ihre zahlreichen Agentenaustausch Programme zwischen Ost und West Regierungen, die hier in der Zeit von 1962 bis 1986 Ihre Spione austauschten. Die letzte Austauschaktion fand 1986 statt. Potsdam (dpa) - Die Brücke liegt im Nebel. Die Vierte war Alice Michelson – die DDR-Bürgerin hatte als Kurier für den sowjetischen Geheimdienst KGB gearbeitet, bis sie 1984 auf dem New Yorker JFK festgenommen worden war. Februar 1962 schritten der CIA-Spion … Die Glienicker Brücke über der Havel verbindet ein sattgrünes Waldgebiet im Südwesten Berlins mit Potsdam, wo noch überall das Preußentum im Stadtbild grüßt. Dass der 11. Februar 1986 Letzter Agentenaustausch. Glienicker Brücke – Agentenaustausch auf Verbindungsbrücke Glienicker Brücke in Berlin und Potsdam An der Glienicker Brücke, die über die Havel nach Potsdam führt, steht die Große Neugierde, ein von Schinkel 1835 entworfener, von korinthischen Säulen getragener Rundtempel. Juni 1985 die Seiten. 1985 2. Vier hochrangige Sowjet-Spione wurden gegen 23 CIA-Agenten ausgetauscht. Schtscharanski war 1978 wegen "antisowjetischer Agitation" und "Landesverrates" zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. An diesem Sommertag hatten sich auf der 148 Meter langen Brücke Dutzende Geheimdienstler, Grenzer und Regierungsbeamte versammelt, Ost und West standen sich direkt gegenüber. Sie hatten die letzten Tage im Stasi-Gefängnis in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) verbracht. Die Glienicker Brücke ist anlässlich des 30. Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. Sie drehten sich um jemanden, der am 11. Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke - Geschichte der Berliner Mauer und des Mauerfalls 11. Februar 1986. Er war 1983 er bei einer Tagung in Boston verhaftet und im April 1985 zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Jüdische Glaubensbrüder setzten sich im Westen rasch für seine Freilassung ein. Die Glienicker Brücke über die Havel trennte West-Berlin von Potsdam, DDR-Anwalt Wolfgang Vogel (M.) und der designierte US-Botschafter in Deutschland, Richard Burt (r.) während des Austausches, Freigelassene US-Agenten werden zu einem wartenden Bus geleitet, Auf der Glienicker Brücke am 11. Der Ostberliner Anwalt Wolfgang Vogel wurde mit den Verhandlungen betraut, die schließlich zum Austausch der Agenten am 10. Hier erhalten Sie Informationen zur Glienicker Brücke. Zwei Männer überquerten wenige Minuten nacheinander die Brücke, der eine in Richtung Westen, der andere nach Osten. Februar 1986 spektakulär inszenierten dritten und letzten Agentenaustausch. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/209376983. Die Glienicker Brücke war ideal für einen Austausch dieser Agenten, denn sie war von beiden Seiten aus gut zu erreichen, aber auch übersichtlich und gut zu sichern. Juni 1985: Vier in den USA verurteilte Ost-Spione verlassen den amerikanischen Bus, Anwalt Vogel (Mitte links) umarmt zur Begrüßung eine DDR-Bürgerin, Wie das „Erziehungssystem Justiz“ funktionierte, Über diesen Tunnel zapfte die CIA die Sowjets an, So lief der erste Agentenaustausch wirklich ab, Wie ein Ex-Spion den Agenten-Austausch erfand, Als das Weiße Haus nur ein Torso mit einem Atombunker war, Das Problem war, Napalm mit Propellerflugzeugen einzusetzen, Der leichte Sieg der US-Armee bei Inchon hatte fatale Folgen, Schauplatz des größten Agentenaustauschs aller Zeiten, Spielberg 2015 zu dem Film „Bridge Of Spies“. … Viele Hauptstädter zieht es besonders am Wochenende zu einem Spaziergang hierher, sie überqueren das Bauwerk völlig selbstverständlich. Februar 1962 Erster Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke . Februar 1986 zu einem spektakulären Agentenaustausch. Die Mitte der Brücke bildet die Grenze des amerikanischen Sektors. Ein A… Der Kalte Krieg – eine abgeschlossene Ära? Auf der Havelbrücke zwischen Berlin und Potsdam trafen im Juni 1985 Geheimdienstler aus Ost und West bei einer geheimen Großaktion aufeinander. Februar 1986: Zum letzten Mal werden auf der Glienicker Brücke Agenten ausgetauscht, zum ersten Mal öffentlich. Diese Tatsache deutet darauf hin, dass die freigelassenen West-Spione eher kleine Fische waren. Juni 1985 noch nicht zu denken. Der berühmteste war wohl der Tausch des Sowjet-Agenten Rudolf Abel gegen Gary Powers, dem U2 … Medienrummel im Westen – Schweigen im Osten. Juni 1985 wurden 23 westliche Spione aus dem Dazu kam der DDR-Physiker Alfred Zehe, der während einer Gastprofessur in Mexiko geheime Unterlagen der US-Marine nach Ost-Berlin geliefert hatte. … Zusammen mit dem Bürgerrechtler wurden drei westliche Agenten freigelassen. Zwar wurde der „Krieg“ nie erklärt, dennoch war diese Zeit mit spannungsreichen Konflikten übersäht, die beinah zum dritten Weltkrieg geführt hätten. Es war der größte Agentenaustausch im Kalten Krieg. Der ehemalige Handelsattaché an der bulgarischen Botschaft in Washington, Penju Kostadinov, war im September 1983 aufgeflogen, als er sich von einem V-Mann des FBI angeblich vertrauliche Regierungsdokumente hatte aushändigen lassen. Die Glienicker Brücke wurde 1907 als Verbindung zwischen Berlin und Potsdam errichtet. Die "Brücke der Einheit" wird über die Jahre zur "Brücke der Agenten". In den Nachkriegsjahren bis zum Mauerbau 1961 tobte in der Vier-Mächte-Stadt ganz gewiss ein von beiden Seiten hart und brutal geführter Krieg der Geheimdienste. Die Glienicker Brücke verbindet Berlin und Potsdam über die Havel. Am 11. Einen Tag nach dem Mauerfall-Gedenken am Brandenburger Tor in Berlin wird auch an der Glienicker Brücke der Jahrestag der Grenzöffnung gefeiert. Mai 1960 bricht Gary Powers im pakistanischen Peshawar zu einem Aufklärungsflug über die Sowjetunion auf. Vor 35 Jahren, am 11. Der Amerikaner war 1960 bei einem Flug über sowjetisches Territorium in der Nähe von Swerdlowsk abgeschossen worden – der Fall inspirierte den Regisseur Steven Spielberg 2015 zu dem Film „Bridge Of Spies“. Agentenaustausch. Sie gehört durch die Geschichte zu den Sehenswürdigkeiten Potsdams und Berlin. Die Glienicker Brücke verbindet Berlin und Potsdam und war legendärer Schauplatz während des Kalten Krieges. Bei einer kurzen Pinkelpause auf der Fahrt habe ein Stasi-Mann gewarnt: „Wer jetzt abhaut, der wird erschossen“, erzählte Fätkenheuer 2015 in einem Interview. Agentenaustausch an der Glienicker Brücke Die Dreharbeiten für den Agententhriller "St. James Place" von Steven Spielberg in Berlin und Potsdam haben begonnen. Die Glienicker Brücke bildete seit 1945 die Grenze zwischen Ost und West und war seit 1953 nur für Alliierte passierbar. Die Brücke wirde als einer der letzten Verbindungswege von Berlin ins Umland für den zivilen Personenverkehr gesperrt. Von Agentenaustausch und Glienicker Brücke sei keine Rede gewesen. Ein paar Ostmark und meine Entlassungspapiere.“ Im Bus habe es geheißen: Sie werden in den Westen gebracht. Diesmal war es Anatoli Schtscharanski, ein russischer Bürgerrechtler und Kritiker des Sowjetregimes, der auf seine Freilassung hoffte. Der war im März 1977 in der Sowjetunion verhaftet und bald wegen angeblicher Spionage für die CIA angeklagt worden. 23 in Polen und in der DDR inhaftierte Spione der CIA warteten auf der Ostseite der Brücke darauf, in einem Bus Richtung Westen gebracht zu werden. Im Sommer fahren die beliebten Touristen-Dampfer diese Strecken ab. Ein Agentenaustausch – man könnte meinen, so etwas gebe es nur im Kino bei James Bond und Co. Heute verbindet die Glienicker Brücke einfach nur Potsdam mit Berlin. Der Historiker Norbert Pötzl schreibt, die vier seien in einem Raum des Flughafengebäudes mit Handschellen in eigens gezimmerten Einzelkabinen angekettet gewesen, als sie um 10 Uhr morgens Vogel vorgeführt wurden, damit der Unterhändler sie habe identifizieren können. Juni 1985 schrieb die Glienicker Brücke Weltgeschichte. Das wohl wichtigste und auch letzte Zusammentreffen zwischen West und Ost auf der Glienicker Brücke fand genau 24 Jahre nach dem ersten Tausch statt. die Stadtgrenze zu Potsdam. Neun Jahre lebt er so – und es gelingt ihm, ein Spionagenetz aufzubauen, das die ganzen USA überzieht. 1986: Letzter Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam wurde während des Kalten Krieges als "Agentenbrücke" berühmt. Februar 1986 spektakulär inszenierten dritten und letzten Agentenaustausch zwischen der USA und der Sowjetunion und erlang dadurch weltweite Bekanntheit. Als die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten 1989 vollzogen wurde, wurde die Glienicker Brücke wieder zu einem Wahrzeichen der Verbindung und Einheit. In den 60er Jahren wurde die Brücke, die nun ein schwer bewachter Alliierten-Übergang zwischen West-Berlin und der DDR war, berühmt durch Agentenaustausch. 23 CIA-Spione stiegen aus. Februar überquerte zunächst Powers die Brücke über die Havel nach Berlin, sechs Minuten später passierte Abel die Grenze in umgekehrter Richtung. Informationen zur Geschichte der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam, die durch zahlreiche Agentenaustausch-Aktionen berühmt wurde. Jahrestags des Mauerfalls festlich beleuchtet. Es ging um Berlin, das die Sowjetunion gern komplett unter ihre Kontrolle bekommen hätte, während die Westalliierten auf keinen Fall diesen Pfahl im Fleische des Feindeslandes hergeben wollten. Auch die Vorgeschichte zu jenem Februarmorgen liest sich wie ein Spionageroman: Am 1. Der Kalte Krieg tobte mehr als 40 Jahre zwischen den Supermächten. Ein Name tauchte wieder in Zusammenhang mit diesem dritten Austausch auf: Wolfgang Vogel hatte die Verhandlungen geführt, und er war es auch, der die Spione auf ihrem Weg über die Brücke begleitete. Ein sowjetisches Militärgericht befindet ihn einige Monate später der Spionage schuldig und verurteilt ihn zu zehn Jahren Haft im Gefängnis von Wladimir, 150 Kilometer von Moskau entfernt. Ein Überläufer verrät 1957 Abels Identität, er wird zu 30 Jahren Haft verurteilt. Dem Kastenwagen fuhren zwei Mercedes-Benz-Limousinen voraus. 1978 beendete er seine Tätigkeit mit dem Einverständnis der Amerikaner, 1979 nahm ihn die Stasi fest. Beim genauen Hinschauen ist ein unterschiedliche Farbanstrich zu sehen. Mit Powers hatte der KGB einen CIA-Mann gefasst, der gegen Abel getauscht werden konnte. Derweil sitzt ein russischer Spion schon seit drei Jahren in einem Gefängnis in Atlanta: Rudolf Abel spricht fließend Polnisch, Deutsch und Englisch. Daran, dass dies schon recht bald möglich sein würde, war am 11. Das Bauwerk gehört seit 1990 mit den umliegenden Schlössern und Parkanlagen zum UNESCO-Welterbe. Februar 1986 war es so weit: Wieder war der Schauplatz die Glienicker Brücke, wieder hatte Wolfgang Vogel mitgewirkt. Die Enden der Brücke wurden von den Sicherheitsbeamten der beiden Parteien genau beobachtet. Aus Potsdam rollte um 12 Uhr ein Bus auf die Glienicker Brücke und stellte sich quer, sodass er die Fahrbahn blockierte. Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. Er hatte sich 1975 in Prag von einem österreichischen Bekannten anwerben lassen, bekam einen Crashkurs in Ungarn – aber in wichtige Aktionen wurde er nicht einbezogen. Februar führten. Es gab sie wirklich, die Spione, von denen die James-Bond-Filme im Kalten Krieg erzählen. Auf dem Weg soll er geheime Militäranlagen fotografieren. Getarnt als Fotograf und Kunstmaler betreibt er unter dem Decknamen Emil Goldfus ein kleines Studio im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Agentenaustausch 1985 Die große Show auf der Glienicker Brücke 25 CIA-Freizeitagenten gegen vier Ost-Spione: Im Juni 1985 fand der größte Agentenaustausch im Kalten Krieg statt. Was sich da am 10. Der östliche (Berliner) Teil der Brücke ist etwas dunkler. Agententausch. Agentenaustausch an der Glienicker Bruecke bei Berlin: Fahrzeugkonvoi, angeführt von einem westdeutschen Polizeiwagen, fährt von der Glienicker Brücke in den westlichen Teil der Stadt. Unter den 23 befand sich auch Eberhard Fätkenheuer, der seine Erlebnisse 2011 in dem Buch „Die Brücke in die Freiheit“ schilderte. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Berlin war noch immer die Stadt der Spione und die Grenze an diesem Tag Schauplatz des größten Agentenaustauschs aller Zeiten: 23 CIA-Agenten und vier Ost-Spione kehrten zurück in ihre Heimat. 1981 war er zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Den 11. Am Bogen der Eisen-Stahl-Konstruktion hängt das Staatswappen der DDR. Das 128 Meter lange Bauwerk wurde 1907 nach Plänen der Architekten der Firma Harkort erbaut. 1962 1. Und wieder spielte der Anwalt Wolfgang Vogel eine entscheidende Rolle in den Verhandlungen, er galt in Geheimdienstkreisen mittlerweile als der Mann für derart heikle Aktionen. Am 11. Am 11. Wieder war die Glienicker Brücke zum Symbol der geteilten Stadt und des Kalten Krieges geworden – aber diesmal schwang noch ein anderer Ton mit: Schtscharanskis Freilassung setzte ein schwaches Signal der Entspannung zwischen Ost und West. https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-91539.html Beide Männer mussten eine Markierungslinie überschreiten, die die zwei Machtblöcke Ost und West voneinander trennte, dann waren sie in Sicherheit. Vogel soll sich entsetzt gegeben haben, der amerikanische Haftbefehl sei aber erst an der Brücke außer Vollzug gesetzt worden. Jede Regung wurde damals von den Fernsehkameras aufgezeichnet – allerdings nur von Westmedien. 23 Jahre später sollten sich die beiden Geheimdienste wieder auf jener Berliner Grenze zwischen West und Ost treffen: Gleich 27 Agenten wechselten am Mittag des 11. Durch seine Frau, die nach Israel ausgereist war, erfuhr die europäische Öffentlichkeit von Schtscharanskis Schicksal. Beide Männer mussten eine Markierungslinie überschreiten, die die zwei Machtblöcke Ost und West voneinander trennte, dann waren sie in Sicherheit. Neuer Spielberg "Bridge of Spies": Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke Doch sie hat sich tatsächlich so zugetragen. Juni 1985 auf dem West-Berliner Flughafen Tempelhof gelandet. Unter den vier Leuten aus dem Osten, die gegen fünf aus dem Westen ausgetauscht wurden, befand sich der Bürgerrechtler. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. Glienicker Brücke: Informationen, Adresse, Verkehrsverbindungen. Ihren Namen verdankt die Glienicker Brücke dem in der Nähe gelegenen ehemaligen Gut Klein Glienicke. Es war das letzte Mal, dass die Brücke in der schönen Umgebung als Kulisse für eine solche Aktion herhalten musste. Potsdam (dpa) - Vor 25 Jahren kam es auf der Glienicker Brücke zwischen West-Berlin und der DDR zum größten Agentenaustausch des Kalten Krieges. Vier hochrangige Sowjet-Spione … Die vier Agenten, die um 12 Uhr an der Westseite in einem Chevrolet-Kastenwagen eintrafen, waren bedeutend: Marian Zacharski hatte als polnischer Geheimdienstoffizier den Auftrag gehabt, in seiner Rolle als polnischer Exportunternehmer Rüstungspläne der USA auszukundschaften.